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Internet Stick für mobiles Internet im Vergleich

Ingo JustHerzlich Willkommmen auf surfstickvergleich.com - Surf Stick Vergleich für mobiles Internet
Mein Name ist Ingo Just und ich nehme für Sie die Anbieter von mobilen Internet Tarifen mit Surf Stick genau unter die Lupe. Mit diesem Vergleichsservice möchte ich Ihnen helfen schnell und einfach den richtigen Anbieter zu finden. Mehr über mich >>>
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Klarmobil Internet Flat 500 mit 3 Monaten gratis ist wieder da!

Verfasst von Ingo Just am 26. Januar 2012

klarmobil.deDie Klarmobil Internet Flat 500 Aktion mit 3 Monaten gratis meldet sich zurück. Das Surfstick Angebot ohne Vertragslaufzeit ist aber nicht direkt über klarmobil.de, sondern über eine spezielle Angebotsseite von Klarmobil verfügbar. Dem Aktions-Countdown zu Folge läuft das Angebot nach heute noch 5 Tage, bis zum 31.01.2012! Eventuell wird die Aktion im Februar (wie bis Dezember 2011) wieder von CHECK24 weitergeführt, eine endgültige Rückmeldung werde ich aber erst Anfang nächster Woche bekommen.

Tarifdetails: Klarmobil Internet Flat 500 mit 3 Monaten gratis

Bezeichnung Internet Flat 500 + Surfstick 7,2 Aktion! Tarifdetails:
Startpaket Handy-Spar-Tarif inkl. SIM-Karte und UMTS-Surfstick 7,2 34,90 €
  • Angebot bis 31.01.2012
  • Klarmobil Internet Flat 500 für 3 Monate gratis
  • zusätzlich 15,00 € Guthaben für Telefonie & SMS
  • Tarif im guten D2-Netz von Vodafone Netz Vodafone
  • Keine Mindestvertragslaufzeit
  • 500 Megabyte (MB) Highspeed-Volumen pro Monat
Versandkosten 4,95 €
Bonus - 30,00 € (3 Monate gratis!)
Grundgebühr 9,95 €
Kosten-Durschnitt bei 24 Monaten Nutzung 9,74 €/Monat
Den will ich ... Direkt zur Tabelle

Zur Klarmobil Internet Flat 500 erhalten Sie den UMTS-Surfstick 7,2, der im Startpaket für 34,90 € enthalten ist. Dabei kostet die Aktivierung der SIM-Karte 4,95 €. Der Stick hat keinen SIM-Lock oder Netlock, womit Sie problemlos auch andere SIM-Karten nutzen können. Mit bis zu 7,2 Megabits pro Sekunde im Download und maximal 5,76 Megabits pro Sekunde im Upload surfen Sie etwa so schnell wie mit einer DSL 6000 Flatrate. Allerdings beschränkt die Internet Flat 500 das Highspeed-Vergnügen auf 500 Megabyte pro Monat. Sobald Sie dieses Datenvolumen durch hoch- und runterladen von Daten erreicht haben, wir die Geschwindigkeit auf max. 64 Kilobits pro Sekunde im Download gedrosselt.

Deshalb empfehle ich diesen Tarif nur Gelegenheitssurfern oder als mobile Ergänzung zu einem DSL- oder Kabel-Anschluss. Wer täglich mit dem Surfstick im Internet surfen möchte, sollte zur Klarmobil Internet Flat 1000 mit 1 GB Highspeed-Datenvolumen oder zur Klarmobil Internet Flat 5000 mit 5 GB Highspeed-Volumen greifen. Sollte sich Ihr Surf-Verhalten in Zukunft ändern, können Sie bequem im Kundencenter zwischen den Tarifen 500, 1000 und 5000 wechseln. Die Umstellung greift jeweils zum nächsten Abrechnungsmonat.

Mit der Klarmobil Internet Flat 500 surfen Sie zudem im guten D2-Netz von Vodafone. Bei Klarmobil haben Sie zudem keine Vertragsbindung und können jederzeit mit einer Frist von 14 Tagen zum Monatsende aus dem Vertrag aussteigen. So eignet sich das Klarmobil Angebot auch für eine kurze Nutzungszeit, zum Beispiel als Übergangstarif. Zudem werden Ihnen die drei Gratis-Monate direkt auf der ersten Rechnung gutgeschrieben, wodurch Sie sofort von der Sonderaktion profitieren!

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Vergleich: Klarmobil Internet Flat 1000 vs. 1&1 Notebook-Flat

Verfasst von Ingo Just am 21. Januar 2012

1&1 Notebook-Flatklarmobil.deHeute habe ich zwei Surfstick Flatrates ohne feste Vertragslaufzeit für die gelegentliche Internet-Nutzung im Vergleich: Die Klarmobil Internet-Flat 1000 bei CHECK24 und 1&1 Notebook-Flat.

Mit 1 GB Highspeed-Datenvolumen pro Monat richten sich die beiden Tarife an Gelegenheitssurfer, die 3-4 Mal pro Woche für E-Mails, Google, Facebook, usw. online gehen. Die Tarife können aber auch als kostengünstige mobile Ergänzung zu einem Festnetz-Anschluss genutzt werden.

Tarifdetails Klarmobil Internet Flat 1000 vs. 1&1 Notebook-Flat

Bezeichnung Internet Flat 1000 + Surfstick 7,2 bei CHECK24 1&1 Notebook-Flat + Surfstick
Surfstick 29,95 € 29,99 €
Freischaltung & Versandkosten 9,90 € 29,90 €
Startbonus 2 x 12,50 € Grundgebühr-Vergünstigung -
Grundgebühr 12,95 € 9,99 €
Ø Gesamtkosten für 1 Jahr Nutzung 14,19 €/Monat 14,98 €/Monat
Vertragslaufzeit keine keine
Funknetz Vodafone Vodafone D2 - Netzabdeckung » Vodafone Vodafone D2 - Netzabdeckung »
Down-/Upstream
(bis zu...)
7,2 / 5,76 Mbit/s 7,2 / 5,76 Mbit/s
Highspeed-Datenvolumen 1 GB/Monat (1.024 MB),

danach GPRS-Geschwindigkeit (64 kbit/s)
1 GB/Monat (1.024 MB),

danach GPRS-Geschwindigkeit (64 kbit/s)
Bewertung
  • Grundgebühr-Vergünstigung
  • Kündigungsfrist nur 14 Tage zum Monatsende
  • Surfstick ohne SIM-Lock/Netlock
  • teure 0900 Service-Hotline (0,99 €/Min.)
  • Grundgebühr fast 3 Euro teurer
  • günstigere Grundgebühr
  • auch ohne Surfstick erhältlich
  • Service-Hotline zum Ortstarif
  • Kündigungsfrist stolze 3 Monate
  • 1&1 Sicherheitspaket automatisch im Warenkorb
Den will ich ... direkt zum Angebot direkt zum Angebot

Beide Tarife nutzen das Vodafone D2-Netz, bieten bis zu 7,2 Megabits pro Sekunde Download-Geschwindigkeit bei 1 GB Highspeed-Datenvolumen im Monat. Doch bei der Grundgebühr mit knapp 3 Euro Unterschied liegen die Angebote auf den ersten Blick doch deutlich auseinander. Betrachten wir unter dem Strich alle Kosten und Startboni, so ist die Klarmobil Internet Flat 1000 bei 1-jähriger Nutzung mit 14,19 € im Monat dennoch günstiger, als die 1&1 Notebook Flat mit 14,98 € pro Monat.

Die Kehrseite der Discount-Tarife

Egal ob die Grundgebühr 9,99 € oder 12,95 € beträgt, es handelt sich bei beiden Angeboten klar um Discount-Tarife. Das hat natürlich auch seinen Preis, die sich bei Klarmobil und 1&1 unterschiedlich auswirken. Bei Klarmobil stößt die 0900 Service-Hotline sauer auf. Solange alles funktioniert, ist eine teure Service-Hotline kein Problem, aber wenn schnelle Hilfe benötigt wird, fällt der Griff zum Hörer bei 0,99 €/Minute nicht leicht. Das hat 1&1 deutlich besser gelöst, da der Kundenservice über eine normale Telefonnummer zum Ortstarif erreicht werden kann.

Allerdings ist 1&1 nicht ohne Schwachstellen. Einerseits beträgt die Kündigungsfrist stolze 3 Monate und das, obwohl keine feste Vertragslaufzeit vereinbart wird. Das heißt: Ab dem Zeitpunkt der Kündigung läuft die Surfstick Flatrate noch weitere 3 Monate, bis der Vertrag tatsächlich endet. Durch die außergewöhnlich lange Kündigungsfrist versteckt 1&1 also doch eine Vertragslaufzeit, auch wenn diese kurz ist.

1und1 Sicherheitspaket aus dem Warenkorb entfernen

Einen weiteren Minuspunkt kassiert 1&1 für das 1&1 Sicherheitspaket, das automatisch im Warenkorb liegt. Wird es nicht aus dem Warenkorb entfernt, kostet es ab dem 4. Monat 4,99 € pro Monat. Das 1&1 Sicherheitspaket kann zwar monatlich gekündigt werden, allerdings ist den wenigsten Neukunden die Bestellung des Sicherheitspakets bewusst. Die Verwunderung wird groß sein, wenn die 4,99 € erstmals auf der Rechnung auftauchen.

Fazit

Beide Tarife beinhalten die gleiche Leistung und sollten unbedingt unter Berücksichtigung aller Kosten betrachtet werden. Das zeigt, dass eine günstigere Grundgebühr nicht unbedingt einen günstigen Tarif ausmacht. Sowohl die Klarmobil Internet Flat 1000, als auch die 1&1 Notebook-Flat, beide Tarife haben gravierende Schwachstellen. Schlussendlich müssen Sie entscheiden, ob eine teure Kunden-Hotline schlimmer ist, als eine Kündigungsfrist von 3 Monaten.

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Vodafone Doppelspeed-Aktion und neuer LTE Surfstick

Verfasst von Ingo Just am 18. Januar 2012

VodafoneBis 31.01.2012 bekommen Sie bei den Vodafone MobileInternet Flat Tarifen 7,2, 14,4 und 21,6 für 6 Monate den doppelten Speed und mehr Highspeed-Datenvolumen. Zusammen mit dem neuen Vodafone LTE USB-Stick K-5005 ab 1,00 Euro können Sie zudem ohne Aufpreis deutschlandweit im turbo-schnellen LTE-Netz surfen.

Bei der Doppelspeed-Aktion profitieren Sie jetzt für ganze 6 Monate von doppelter Geschwindigkeit und mehr Highspeed-Datenvolumen. Das heißt: Wenn Sie die MobileInternet Flat 7,2 buchen, erhalten Sie ein halbes Jahr den 14,4 Tarif. Ab dem 7. Monat gelten dann Speed und Highspeed-Volumen der gebuchten Flatrate. Unabhängig von der Aktion können Sie zu allen Vodafone MobileInternet Flat Tarifen den neuen LTE Surfstick K-5005 bestellen. Je nach Tarif ist ein einmaliger Hardware-Preis zwischen 1,00 € und 99,00 € fällig.

Vodafone MobileInternet Flat mit LTE Surfstick

Bezeichnung Kosten
Tarif MobileInternet Flat 3,6 Light MobileInternet Flat 7,2 MobileInternet Flat 14,4 MobileInternet Flat 21,6 MobileInternet Flat 50,0
LTE Surfstick 99,90 Euro 29,90 Euro 19,90 Euro 1,00 Euro 1,00 Euro
Anschlussgebühr 29,99 Euro 29,99 Euro 29,99 Euro 29,99 Euro 29,99 Euro
Grundgebühr 14,99 € 27,49 € 37,49 € 47,49 € 64,99 €
Vertragslaufzeit 24 Monate 24 Monate 24 Monate 24 Monate 24 Monate
Doppelspeed-Aktion (6 Monate) Nein Ja Ja Ja Nein
Download-/Upload-Speed (bis zu...) 3,6 / 3,6 Mbit/s 7,2 / 5,76 Mbit/s 14,4 / 5,76 Mbit/s 21,6 / 5,76 Mbit/s 50,0 / 50,0 Mbit/s
Highspeed-Datenvolumen 1 GB 5 GB 7,5 GB 10 GB 20 GB
Jetzt direkt ... zum Anbieter zum Anbieter zum Anbieter zum Anbieter zum Anbieter

Deutschlandweit im Vodafone LTE-Netz surfen

Mit dem neuen Vodafone LTE USB-Stick K-5005 können alle MobileInternet Flat Kunden das turbo-schnelle Vodafone LTE-Netz in Deutschland nutzen. Dabei ist es egal für welchen der fünf Tarife Sie sich entscheiden. Der Aufpreis für den LTE Surfstick ist allerdings abhängig vom Datentarif.

LTE ist die neuste Mobilfunktechnologie, die seit 2010 deutschlandweit aufgebaut wird. In erster Linie werden die Gebiete mit schnellem Internet versorgt, die bislang keinen Highspeed-Anschluss (DSL, Kabel, UMTS/HSPA) bekommen haben. Bei Vodafone ist der LTE Netzausbau bereits stark vorangeschritten und mehrere tausend Gemeinden auf dem Land werden mit bis zu 50 Megabits pro Sekunde versorgt. Jetzt können Sie von der neusten Technologie profitieren und das ohne Zusatzkosten für die Nutzung von LTE.

So nutzen Sie LTE von Vodafone

Das neue LTE-Netz ist noch nicht vollständig in das 2G und 3G Netz von Vodafone integriert. Deshalb können zum Beispiel weder Telefonate geführt, noch SMS versendet werden. Für die Nutzung im Zug ergibt sich ein weiteres Problem. Im 2G- und 3G-Netz wechselt der LTE Surfstick während der Fahrt automatisch von Funkzelle zu Funkzelle. Leider kann sich der Surfstick unterwegs nicht automatisch in ein LTE-Netz einwählen, wenn dieses verfügbar ist. Dafür müssten Sie den Surfstick vom Notebook trennen, wieder einstecken und die Verbindung erneut aufbauen. Bis Sie das gemacht haben, werde Sie womöglich die LTE-Funkzelle wieder verlassen haben. Kurz gesagt: Zugreisende müssen noch warten bis Sie vom schnellen LTE-Netz profitieren können.

Bei stationärer Nutzung mit örtlicher LTE-Verfügbarkeit sieht es allerdings anders aus. Der Surfstick erkennt nach dem Einstecken das LTE-Netz und die Verbindung kann sofort aufgebaut werden. Wenn Sie jetzt einen Vodafone Tarif aufgrund der LTE-Nutzung abschließen, müssen Sie nach der Lieferung von SIM-Karte, Vertragsunterlagen und LTE Surfstick ca. 2 Tage warten, bis Vodafone den Zugang ins LTE-Netz aktiviert.

Sie haben noch Fragen zu LTE, den Tarifen oder der Nutzung, dann nutzen Sie einfach das Kommentarformular direkt unter dem Artikel!

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Mobiles Internet Geschwindigkeit: UMTS, HSPA, LTE & Co.

Das mobile Internet ist dank DSL-vergleichbarer Geschwindigkeiten zu einer attraktiven Festnetz-Internet Alternative geworden. Mit den Funk-Technologien UMTS, HSPA und LTE ist schnelles mobiles Internet erst möglich geworden.

Update Januar 2012: Während die Anbieter von mobilen Internet Tarifen mit Geschwindigkeiten von bis zu 50 Mbit/s werben und die Datenraten mit einem schnellen DSL-Anschluss vergleichen, sieht die Wirklichkeit doch anders aus. Die stark wachsende Zahl an Smartphone- und Surfstick-Nutzern fressen sich die Leistungssteigerungen der Datennetze nahezu wieder auf. Dank LTE konnten in 2011 mehrere Tausend kleine Gemeinden auf dem Land mit schnellem Internet erschlossen werden. Der Ausbau von LTE geht mit rasantem Tempo voran und erreicht im ersten Halbjahr 2012 auch Deutschlands Großstädte.

Der Spagat zwischen theoretischer und praktischer Übertragungs-Geschwindigkeit ist das eine, der Unterschied zwischen den einzelnen Mobilfunktechnologien GPRS, EDGE, UMTS, HSPA & LTE das andere. Doch welche Netzbetreiber verwenden welche Technologie heute, in der Zukunft und was ist eigentlich wie schnell? Die folgende Tabelle soll darüber Aufschluss geben:

Funk-Technologie max. theoretische Geschwindigkeit vergleichbar mit DSL Stand der Netzbetreiber (Januar 2012)
Download Upload T-Mobile Vodafone O2 E-Plus
GPRS 53,6 kbit/s 26,8 kbit/s - Ja Ja Ja Ja
EDGE 220 kbit/s 110 kbit/s - Ja Ja Ja Ja
UMTS 384 kbit/s 384 kbit/s DSL Light Ja Ja Ja Ja
HSDPA 1,8 Mbit/s 384 kbit/s ca. DSL 1000 Ja Ja Ja Ja
HSDPA 3,6 Mbit/s 384 kbit/s ca. DSL 2000 Ja Ja Ja Ja
HSDPA/HSUPA 7,2 Mbit/s 3,00 Mbit/s ca. DSL 6000 Ja Ja Ja Ja
HSPA+ 14,4 Mbit/s 5,76 Mbit/s - Ja Ja Ja Aufbau
HSPA+ 21,6 Mbit/s 5,76 Mbit/s ca. DSL 16.0000 Ja Ja Geplant Geplant
HSPA+ 28,8 Mbit/s 5,76 Mbit/s ca. VDSL 25 Ja Ja - -
HSPA+ 42,2 Mbit/s 5,76 Mbit/s ca. VDSL 25 Ja Ja - -
LTE 800 (auf dem Land) bis 50 Mbit/s bis 10 Mbit/s ca. VDSL 50 Ja /Aufbau Ja /Aufbau Ja / Aufbau -
LTE 2600 (in der Stadt) bis 100 Mbit/s bis 50 Mbit/s ca. Kabel 100 Ja / Aufbau Aufbau Aufbau -

Mobile Internet Geschwindigkeits-Angaben: Ab HSDPA sind die Angaben in Mbit/s, dabei entspricht 1 Mbit/s etwa 1.000 kbit/s. Die letzten vier Spalten, zeigen den aktuellen Netzausbau der deutschen Mobilfunkbetreiber zum Stand: Januar 2012. Die Liste wird regelmäßig aktualisiert, damit Sie stets einen Überblick über die Netztechnik haben. Weiterlesen »

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O2 braucht Starthilfe bei LTE und kooperiert mit der Telekom

Verfasst von Ingo Just am 12. Januar 2012

Der Mobilfunkkonzern O2 Telefónica braucht für den schnellen LTE-Ausbau Starthilfe und arbeitet künftig wieder mit der Telekom zusammen.

Eine Partnerschaft von O2 (früher VIAG Interkom) und Telekom ist nichts Neues. Die beiden Unternehmen hatten Langezeit ein Roaming-Abkommen innerhalb Deutschlands. Überall wo O2 keine Netzabdeckung gewährleisten konnte, buchte sich das Handy in das Telekom D1-Netz ein. Erst seit Anfang 2010 steht O2 mit 99% Netzabdeckung komplett auf eigenen Füßen und beendete das Roaming-Abkommen.

Wie heise.de berichtet gehen die beiden Unternehmen genau zwei Jahre später eine neue Kooperation ein, damit O2 den Ausbau von LTE vorantreiben kann. Diesmal geht es nicht um die Netzabdeckung per se, sondern um die Anbindung von Mobilfunk-Knotenpunkten mit Glasfaserleitungen. Die Deutsche Telekom stellt Telefónica Germany Glasfaserkapazitäten zur Verfügung, die für den Ausbau von LTE und Erweiterung der UMTS/HSPA-Funkzellen notwendig sind.

Telekom und O2 profitieren von der Zusammenarbeit

Wieso hilft die Deutsche Telekom einem direkten Konkurrenten, vor allem nach dem die Telekom die Schwachstellen von O2 frech für die eigene Werbung ausgenutzt hat? Für die Telekom ergibt sich eine bessere Auslastung der eigenen Glasfasernetze und zusätzlichen Einnahmen in Millionenhöhe. Für O2 kann nun der schnelle und kosteneffiziente LTE-Ausbau in Angriff genommen werden. Denn eigene Glasfaserleitungen zu verlegen, bindet wesentlich höhere Investitionssummen, die dem Unternehmen scheinbar fehlen. Insgesamt sollen bis zu 2000 Mobilfunk-Knotenpunkte an das Telekom Glasfasernetz angeschlossen werden.

Ich bin gespannt, ob O2 nach langer Pause bald wieder neues über den Ausbau von LTE berichten wird.

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