Ein Speed-Test gibt Aufschluss über die Geschwindigkeit und Latenzzeit (Ping) der mobilen Datenverbindung.

Quelle: speed.io
Es ist durchaus sinnvoll die mobile Datengeschwindigkeit mit einem Speed-Test zu ermitteln, denn trotz UMTS/HSPA wird nicht jedes Gebiet mit 7,2 Mbit/s - wie die Werbung verspricht - versorgt. In kleineren Städten kann es durchaus vorkommen, dass die Sendemasten noch mit HSDPA Kategorie 3-4 (max. 1,8 Mbit/s Download) ausgerüstet sind. Verbreiteter ist die HSDPA Kategorie 5-6 (max. 3,6 Mbit/s Download).

Quelle: speedtest.net
Speed-Test Seiten gibt es wie Sand am Meer! Meine Favoriten sind www.speed.io und www.speedtest.net. Damit lässt sich auf einem Blick die Downloadgeschwindigkeit, Upload-Geschwindigkeit und Latenzzeit messen. Alle 3 Faktoren spielen eine große Rolle um ein DSL-vergleichbares "Surf-Erlebnis" zu haben.
Speed-Test = Momentaufnahme
Ein Speed-Test spiegelt jedoch nur die Datengeschwindigkeit zum aktuellen Zeitpunkt wieder. Da es sich beim Mobilfunk um ein "Shared-Medium" handelt können viele Mobilfunkkunden denselben Sendemasten zur gleichen Zeit nutzen. Das heißt: Alle Teilnehmer müssen sich die verfügbare Datenrate teilen.
Doch das ist noch nicht alles, denn über denselben Sendemasten werden natürlich auch Telefonate geführt und diese haben aus Gründen der Gesprächsqualität und -sicherheit die höchste Priorität. Die restliche Kapazität steht für Datenverbindungen zur Verfügung. In der Praxis kann die Datenrate daher stark schwanken!
Speed-Tests verbraten viel High-Speed Datenvolumen
Eines gibt es aber noch unbedingt zu beachten: Wer häufig seine Geschwindigkeit testet, der verbratet Unmengen von wertvollem High-Speed Datenvolumen. Ich habe eben drei Speed-Tests im Telekom Mobilfunknetz gemacht und dabei knapp 35 MB verbraucht. Diese Datenmenge reicht locker für einige 100 Websites (ohne Streaming-Media Inhalte á la YouTube & Co.). Wer eine günstige mobile Internet Flatrate hat, der sollte unbedingt darauf achten!


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